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Der Auferstehung Des Herrn gewidmet, wurde das Kloster von Bischoff Gherghe Movila und seinem Bruder gegründet und zwischen 1584 und1586 erbaut. Die Kirche selbst wird durch eine rechteckige Mauer mit spitzen Türmen an jeder Ecke und einem ebenso beeindruckenden Torturm umfasst. Dies bewahrte die Aussenmalereien vor ernsthaften Zerstörungen wie sie den Fresken anderer Klöster zuteilwurden. Die Kirche hat einen hohen Turm auf einem dreifachen sternförmigen Fundament und das östliche Ende wird von separaten konischen Dächern betont. Die zwei westlichen Tore sind nach wallachischem Design erbaut. Dies ist der einzige große Unterschied zu anderen moldavischen Kirchen. Die Malerein, innen wie außen, sind die besterhaltenen aller Klöster. Die Fresken sind in rot und blau auf smaragdgrünem Hintergrund gemalt. Es gibt auch sehr viel gold. Gefertigt wurden die Fresken von den rumänischen Meistern der moldavischen Schule, Ioan der Maler und seinem Bruder Sofronie von Suceava.
Die beeindruckendste Malerei ist die „Leiter der Tugend“, welche die nördliche Mauer bedeckt und Engel darstellt die den Rechtschaffenen beim Eintritt in das Paradies beiwohnen während die Sünder bestraft werden von einem grinsenden Dämon. Es entspricht dem ersten Gericht der Seele nach dem Tod und zeigt die Bemühungen der Mönche in den Himmel zu gelangen. Jede Stufe der Leiter stellt entweder eine Sünde oder eine Tugend dar und die Nächstenliebe steht auf der obersten Stufe. Hier lehnt Jesus Christus aus dem Fenster um die Kommenden zu empfangen.
Neben der Leiter findet sich der Zyklus der Genesis, das weitere Versuche der Sterblichen in das Paradies einzutreten, darstellt.
Das „Jungstgericht“ auf der westlichen Mauer ist unvollendet geblieben da sein Maler vom Gerüst fiel und starb. Das Fresko zeigt Szenen mit den traditionellen Feinden der Rumänen, den Türken, die sich für das letzte Gericht vorbereiten. Auf der Aussenseite des Portals kann die furcherrengende Vision der Apokalypse besichtigt werden mit den zwiköpfigem Bestien und Feuer-blutenden Engeln sowie die Überreste einer Serie von Malereien die die Ankunft des Heiligen Johannes des Neuen am Hofe Alexander des Guten feiern.
An der südlichen Mauer findet sich ein bewundernswerter „Jesus Baum“, das die beiden Herkünfte Jesus, die menschliche, dargestellt duch den Baum, sowie seine göttliche Herkunft vergegenwärtigt. Die Szene der „Gebete der Heiligen Jungfrau“ liegt ganz in der Nähe. Aus theologischer Sicht ist der Jesusbaum ein Symbol der Kontinuität zwischen dem Alten und Neuen Testament. Der Baum von Sucevita ist eine weiterentwickelte Version dessen der in Voronet besichtigt werden kann. Die „Krönung der Heiligen Jungfrau“, ein Thema das untypisch für byzantinische Kunst ist, ist ein Beispiel für den polnischen Einfluß in Moldavien.
Eine andere wichtige Malerei von Sucevita ist die „Belagerung Konstantinopels“. Es beweist den großen Einfluß den dieses Ereignis auf die östliche Zivilisation und Kultur hatte.
Im Kirchenschiff kann auf der rechten Mauer ein erblaßtes Gemälde Elisabethas, der Gemahlin Ieremias, zusammen mit ihren Kindern und der damaligen Kirche besichtigt werden. Sie wurde zur Witwe und hat ihre Kinder nie auf dem Thron gesehen, da sie in einem Harem des Sultans, fern ihres Landes starb. Ieremia und sein Bruder Gearge wurden verbrannt.
In der „gropnita“, der Beistzungskammer, konzentrieren sich die Gemälde auf das Leben Moses und weisen mehrere ortsgebundene Züge auf: es werden Juden mit spitzen Hüten gezeigt und Tiere wie zum Beispiel Hunde und Schweine. Im Naos handeln die Malereien vom Leben des Heiligen Nikolaus und Gheorg, während andere Teile den Synoden und dem Kalender gewidmet sind.
Im Museum des Klosters finden sich wertvolle Objekte wie Manuskripte und perlenbesetzte Stickereien die von der Famlie Movila gespendet wurden.
Wichtige Restaurierungen wurden zwischen 1960 und 1970 ausgeführt. |
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