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Dies ist eine vollständige Rumänien Reise. Sie werden die wichtigsten kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten besichtigen. Und Ostern ist die beste Zeit, Rumänien richtig zu entdecken. Sie haben auch die Gelegenheit, am „Junii Brasovului“ Festival teilzunehmen, dem wichtigsten mittelalterlichen Ereignis Rumaniens. Sie werden viel Kontakt haben mit Einheimischen, Pfarrern und Mönchen, wenn Sie mit Ihnen zu Tisch sind und gemeinsam die alten Osterbräuche feiern. Ostern ist das höchste orthodoxe Fest und deshalb, weshalb es in jedem Dorf oder in jeder Stadt ausgiebig gefeiert wird. Dieses Mal werden Sie Ostern im bedeutenden Kloster Golia in Iasi feiern, der eigentlichen Kulturhauptstadt Rumäniens. Später besuchen Sie auch die Republik Moldawien, das ehemalige Bessarabien, Sie werden auch der Republik Moldawien einen kurzen Besuch abstatten, ein kleines Land, aber mit großartiger Landschaft und Traditionen, wo Sie den grössten Weinkeller der Welt besichtigen.
Sie werden auch das Junii Brasovului Festival geniessen , das am ersten Sonntag nach dem Orthodoxen Osterfest stattfindet. Ein Frühlingsbrauch der ledigen jungen Männer von Brasov. Das Frühlingsfest der Juni aus Brasov umfasst eine Parade der malerischen Trachten des Ortes und eine Folge althergebrachten Tänze und Spiele. Es findet im Schei-Viertel statt, einem Stadtteil von Brasov, wo die erste rumänische Schule (1495) und die Druckerei von Diakon Coresi (1560)entstanden. Schei ist eines der ältesten Stadtviertel, ausserhalb der Ringmauern in der oberen Stadt gelegen. In diesem Viertel sind alte Häuser und schmale Gassen. Das Fest geht auf eine alte militärische Vereinigung zurück, die im Verlaufe der Jahre auch von den rumänishen Fürsten als Möglichkeit zur Wahrung der rumänischen Einheit diesseits und jenseits der Karpaten unterstützt wurde, und blickt auf eine Geschichte von 400 Jahren zurück.
1.Tag. Freitag, 17. April: Ankunft in Iasi.
Transfer zu Ihrem Hotel im Stadtzentrum. Willkommenscocktail und Abendessen.
2. Tag. Samstag, 18. April.
Nach dem Frühstück beginnen wir mit Stadtrundgang mit Besuch von Metropolie Kirche, Kirche der 3 Prälaten (Trei Ierarhi), Kulturpalast, Klöster Galatha und Golia, Theater (Ende 19 Jh. von Eiffel gebaut). Freies Mittagessen und Freizeit, um sich für das Fest vorzubereiten. Sie haben die Gelegenheit, am Oster-Gottesdienst im Golia Kloster teilzunehmen, während des ganzen Abends und der Nacht.
3. Tag. Sonntag, 19. April.
Freier Tag oder Tagesreise in die Republik Moldawien. Nach 120 km erreichen wir Chisinau, die Hauptstadt Moldawiens. Unterwegs machen wir Aufenthalt in Orheiul Vechi, die Wiege von Moldova und das Felsenkloster hoch über dem Raut Tal. Mittagessen mit Weinprobe in Milestii Mici, dem mit 120 km Länge grössten Weinkeller der Welt. Danach Stadtrundfahrt Chisinau. Rückfahrt nach Iasi. Besonderes Abendessen im Kloster Golia, eingeleitet von byzantinischem Chorgesang.
4. Tag. Montag, 20. April.
Abfahrt um 8.00 Uhr in die Bucovina. Unterwegs besuchen wir das Kloster Agapia, das grösste Nonnenkloster Europas mit 500 Nonnen. Danach besuchen wir in der Bucowina die Klöster Voronet, “die Sixtinische Kapelle des Ostens” und Humor, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, Mittagessen unterwegs. Unterkunft im 4-Stern Hotel in Gura Humorului und Abendessen bei einer einheimischen Familie.
5. Tag. Dienstag, 21. April.
Nach dem Frühstück werden wir in einem Bauernhaus das Bemalen der Eier kennenlernen. Heute besichtigen wir zwei weitere der fresko-bemalten Klöster, die zum Weltkulturerbe gehören: Moldovita und Sucevita. In Moldovita treffen wir die Nonne Tatiana, die über die Malereien erzahlen wird. Wir geniessen auch das Mittagessen in demselben Kloster. In Marginea besuchen wir die heimischen Töpfer, die durch ihre schwarze Keramik berühmt wurden. Freies Abendessen.
6. Tag. Mittwoch, 22. April.
Heute fahren wir in die Maramures, eine andere sehenswertvolle Gegend Rumaniens. Die Fahrt wird ungefaähr den ganzen Tag dauern, und wir werden viele schöne Orte besuchen, wie das Dorf Ciocanesti mit seinen bemalten Häusern. Nach dem Prislop Pass sind wir schon in der Maramures und haben die Gelegenheit, die Holzschnitzkultur zu bewundern. Erst besichtigen wir Kloster Birsana, wo wir die traditionellen Kuchen und Pflaumenschnaps (Tuica) probieren. Weiter Besuch der Bogdana Kirche, einer Holzkirche von 1710. Ankunft in der Pension Bella Doina, ein Paradiesplatz in dieser Gegend. Traditionelles Abendessen.
7 . Tag. Donnerstag, 23. April.
Heute werden Sie das wirkliche und traditionelle Leben geniessen. Beginnen wir mit der Besichtigung der berühmtesten Holzkirchen von Maramures, einiger Handwerker wie Hutmacherei, Tuica-Brennerei, Sägemühle. Mittagessen in Doinas Haus. Nachmittags Besuch des “Fröhlichen Friedhofs” von Sapanta. Unterwegs haben Sie auch die Möglichkeit, eines der berüchtigsten kommunistische Gefängnisse In Sighet (Teil der Rumänien Gulag) zu besichtigen. Abendessen und Unterkunft in Bella Doina.
8. Tag. Freitag, 24. April. Sankt-Georgs-Tag
Mehr als 15 % der Bevölkerung heissen Georg mit mehreren Varianten: Gheorghe – die griechische Variante, George – europaische Variante, Georgiana – für Mädchen und so weiter. Seien Sie bereit, bitte ein Glas Wein mit jeder 10. Person zu trinken. Nach dem Frühstück Abfahrt nach Sighisoara über Cluj (290 km – 5 Stunden). Mittagessen unterwegs. Cluj ist ein bedeutendes Kulturzentrum und war die mittelalterliche Hauptstadt von Transilvanien. Stadtrundgang mit den Sehenswürdigkeiten: Michaels-Kathedrale (Biserica Sfântul Mihail); diese gotische Kirche befindet sich auf dem Hauptplatz (Unirea-Platz) der Stadt. Sie war mehrmals Tagungsort siebenbürgischer Reichstage. Sie werden auch das Matthiasdenkmal (Statuia lui Matei Corvin) merken, ein monumentales Reiterstandbild des Königs Matthias Corvinus. Auch konnen Sie das Denkmal von Avram Iancu, der Fuhrer der Revolution in Transylvanien von 1948 sehen. Ankunft in Sighisoara, Unterkunft und Abendessen in der Stadt, wo Dracula geboren war.
9. Tag. Samstag, 25. April.
Nach dem Fruhstuck Stadtrundgang . Ungefahr um 11.30 Uhr Abfahrt nach Brasov durch Weisskirch – wo wir an einem sachsischen Mittagessen mit heimischen Wein und Pflaumschnaps erfreuen werden. Vielleicht haben wir auch die Gelegenheit mit der Burgermeisterin und ihrer Mutter zu sprechen, die sachsische Frauen sind. Diese Festung ist auch von Prinzen Charles von Grossbritanien finanziell unterstützt und sie werden die Moglichkeit haben die Verbesserungen, die von dieser Stiftung gemacht waren, beobachten. Ankunft in Brasov, wo wir 3 Nachte verbringen werden. Freies Abendessen.
10. Tag. Sonntag, 26. April.
Heute besichtigen Sie das Schloss Bran (20 Km weit von Brasov), das auch als “Schloss Dracula” bekannt ist. Nicht weit davon, konnen Sie das Schloss Peles ansehen (1875 gebaut)- der Wohnsitz der ehemaligen königlichen Familien auf deren Aufenthalt in Rumänien. Mittagspause in einem speziellen Ort von Prahova Tal. Wir geniessen dort eine Sektverkostung (der beste in Rumanien). Ruckfahrt und Spezielles Abendessen mit Musik in Brasov.
11 Tag. Montag, 27. April
Heute haben Sie 2 Moglichkeiten, eine Tagsreise nach Sibiu – Kulturhauptstadt Europas in 2007, oder Brasov entdecken und an verschiedenen Erreignissen teilzunehmen. Wenn Sie nach Sibiu fahren, kostet die Reise (Mittagessen ) noch 75 Euro per Person. Die anderen, die in Brasov bleiben, haben die Gelegenheit mehr uber die einheimischen Brauche zu erfahren. “Ingroparea vatafului” ist ein interessanter Brauch, wobei ein oder zwei Verwalter an einer Leiter gefesselt und von vier jungen Männern durch die Straβen von Schei zu einem groβen “Graben” getragen werden. Der Verwalter muss den Jungen je mehr Getränke versprechen, damit er nicht in der Tat “begraben” wird. Spät am Abend kommen die Jungen zu ihren Häusern zurück mit folgendem Spruch auf ihren Lippen um einzuschüchtern: “ Geh, wohin dich deine Augen führen und kehr niemals zurück”. Abendessen in Cerbul Carpatin Restaurant mit Weinprobe. Spater nach einem kleinen Feuer folgt eine weitere Reifeprüfung. 10 Jungen halten eine Bettdecke an den Ende und werfen damit einen anderen Jungen in die Luft. Früher war es eine Schande für jenen, der nicht mindestens drei Sprünge in die Luft aushalten konnte. Die magischen Einflüsse des primitiven Tanzes “cateaua junilor” (die Hündin der Juni) überascht…
12. Tag. Dienstag, 28. April
Sonntag ist der wichtigste Tag des Festivals. Nach uraltem Brauch werden die "juni” (Jugendliche zwischen 18 und 20 Jahren) in sieben Gruppen geteilt, deren jede ihre eigene Bezeichnung führt:
• junii tineri - die jungen Juni, • junii batrani - die alten Juni, • curcanii (Truthahne) – Spitzname der rumänischen Infanteristen des Unabhängigkeitskriegs 1877-1878, wegen der Truthahnfeder, die sie an der Fellmütze trugen, • rosiorii – Elitekorps der Kavallerie im früheren Aufbau der rumänischen Armee, • armasul mare und armasul mic – ehemaliges Verwaltungsamt in der Moldau und Walachei. Daher die zwei Benennungen für die Führer der Burschenbund (cete), die sich an der Feier der Juni beteiligen. • sutasul – Mitglied der Fahnenträger-Burschengruppe.
Die einzelnen Gruppen, deren Mitglieder in bestimmten Straßen wohnen, unterscheiden sich untereinander sowohl durch Farbe als auch durch Verzierung der Kleidung, ferner tragen sie auch besondere Kennzeichen: die jungen und die alten “Juni” tragen Hüte mit Trikolore- Bändechen, die “curcani” tragen schwarze Mützen mit Truthahnfedern, die “rosiori” Käppis mit Federn usw. Einer der wertvollsten Bestandteile der Tracht ist das Hemd. Die Anführer beispiesweise tragen ein Hemd, an dem vier Frauen vier Monate lang gearbeitet haben - es ist mit 40.000 Pailleten verziert und wiegt 9,7 kg.
Alljährlich setzt sich die Kavalkade der “Juni” am Prund - Platz im Zentrum des Schei-Viertels auf prächtig geschmückten Pferden in Bewegung und begibt sich zu den “Solomonsfelsen” (Pietrele lui Solomon), wo das Fest beginnt. Man tanzt die Hora (Rundtanz), wirft den buzdugan (Hammer) und abends geht es, wieder hoch zu Roβ, zum Rathausplatz im Herzen der Altstadt, wo eine Schau der schönsten Trachten stattfindet. An dem Fest nehmen sämtliche “Juni” - Gruppen sowie zahlreiche Einwohner von Brasov oder anderen Ortschaften teil, die sich hier einfinden, um diesen alten rumänischen Brauch zu bewundern und den “Juni”, in ihren im Lande einzigartigen, bunten Kostümen Beifall zu spenden.
Die Jugend von Schei lebt immer noch nach gut aufgestellten traditionellen Regeln und dieses Fest wird auch als ihre Reifeprüfung betrachtet; so entsteht die Gelegenheit über einige Bräuche dieser Jugend zu erfahren.
Freies Mittagessen und Festliches Abschiedsabendessen in einem schonen Restaurant der Stadt.
13. Tag. Mitttwoch 29. April
Abfahrt nach Bucharest und Heimflug. |