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Der Erste Sontag nach der Orthodoxen Ostern
Nach einem suggesiven Vospiel in Form des “Mädchetanzes” wird die groβe Volkloredarbietung durch eine bewegende Einladung zur simbra eröffnet, die der älteste Hirte der Gegend ausspricht.
Auf sein Geheiβ stellen eine Reihe von Männern und Frauen die althergebrachten Praktiken des Schafemelkens auf der Alm, das Messen der Milch mit der cupa, dem pahar (Becher), dem picul und der masura dar.
Das Fest, ein alter Brauch der Schafzüchter, die sich zu Weide - Interessengruppen zusammeschlieβen, wird mit einer fröhlichen gemeinsamen Tafel fortgesetzt, die aus speisen echter einheimischer Küche Käse, pogaci und turte wie auch die willkommene palinca - die man alle in malerischen merindare mitgebracht hat. Die simbra gipfelt in einer bezaubernden künstlerischen Darnietung, an der sich dörfliche Sänger-, Tanz - und tipuritori - Gruppen, fluierasi, Hornisten u. a. m. beteiligen. Zum alljährlich von den teilnehmenden Folkloreensembles vorgeführten Programm gehört eine Reiche einheimischer künstlerischer Produktionen wie : der Bildbrot - Tanz, das Nähen der Fahne, die Hochzeit u.a.
Die simbra ist gleichzeitig jedoch auch ein Anlaβ, bei dem sich das Schaffen der Volksküstler des Gebiets und der Bauernmeister des berühmten Keramikzentrums Vama dem Publikum in einer umfassen den Volkskunstausstellung vorstellen (mit Hüten , Trachten, zgarzi, desagi, straiti, sterguri., fuse, Löffel usw), in der man allerlei nützlich - schöne Dinge als Andenken erwerben Kann. |
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