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Abend weht nieder vom Hang mit des Berghornes Klage,
Sternlicht umflimmert die wandernden Herden am Hage,
Wasser verrauscht talhinab aus dem dunkelen Grunde,
Liebste, nun wartest du mein mit dem süβesten Munde.
Mählich steigt runder der Mond in die nächtlichen Räume,
Groβ blickt dein Auge hinauf zu dem Laubdach der Bäume,
Siht hell die Sterne erblühn, die strahlenden Kerzen-
Reiner ist nur deine Liebe im sehnenden Herzen.
Wolken verschwimmen, das Lich zerfranst ihre Bänder,
Mondhinan wachsen der Häuser Dächergeränder;
Winde erklirrn durch der Brunnen ächzend Gestänge,
Über den Tälerrauch ziehn eines Flötenlieds Klänge.
Langsam faltet der ländliche Mensch nun die Hände,
Ackerweit kündet das Betholz des Tageslaufs Ende,
Glockenton füllt schon das Land ringsum bis zum Rande,
Stürmisch erlodert die Burst in beseligtem Brande.
Wie jeder Laut dann erstirbt an dem Dorfessaume,
Eilet zu dir hin mein Schritt, zu dem Weidenbaume,
Über dem Stunden und Sterne die Himmel hoch schweben,
Während die Lippen in trunkenem Stammeln erbeben. |
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